Mal- und Gestaltungstherapie in Zürich
In der Arbeit am Werk entdeckt und erlebt der Klient die eigene Gestaltungskraft und stärkt seine Fähigkeit, auf innere und äussere Umstände Einfluss zu nehmen. Die Gestaltungstherapie ermöglicht einen bildhaften, sinnlichen Umgang mit Ressourcen, Störungen und fördert kreative Lösungsstrategien. Die Gestaltungstherapeutin begleitet das Klientel stützende oder eher konfrontierend im Gestaltungsprozess und dem Werk, um Konsequenzen des eigenen Handelns und der eigenen Haltung zu erleben. Eine bewusste Verbindung zwischen Werk und Klient als Bezugsquelle zum Körper, zum Seelenleben und der Biographie wird angeregt. Sich mit allen Aspekten des Daseins „ins Bild zu setzen“, diese zu explorieren und zu reflektieren, gibt den Phänomenen der eigenen Existenz Bedeutung und Sinn. Gestaltung ermöglicht Erkenntnis. Im Bewusstwerden und der gestaltenden Weiterarbeit an den Bildprozessen wird die experimentierende Veränderung innerseelischer wie handlungsbezogener Phänomene möglich. Dadurch ist sie handlungs- und erlebnisorientiert. Dabei können Spiel- und Gestaltungsfreude, Lust an der Tätigkeit und an der Selbstwahrnehmung erlebt werden.
Methoden & Techniken
Vielfältige therapeutische Methoden und Ansätze für Ihren individuellen Weg
Menu
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Prozessorientierte Kunsttherapie APK nach dem Orientierungsmodell von R. Verdun und M. Fäh. Diese Methode bildet die Grundlage für eine individuell abgestimmte therapeutische Begleitung.
Unter Verwendung des breiten Spektrums kreativer Materialien, Techniken und Methoden nutzt die Kunsttherapie den Prozess des Gestaltens, um bewusste und unbewusste seelische Prozesse und Zustände zu spiegeln. Daraus wurden unterschiedliche theoretische Ansätze und Schulen der Kunsttherapie entwickelt. Jeder therapeutische Ansatz und jede Therapiemethode beziehen sich auf die Prozesshaftigkeit eines Therapieverlaufes.
Das Ziel der Kunsttherapie ist es, die schöpferische Kraft zu fördern, erweiterte Sichtweisen zu geben, neue Entwicklungsmöglichkeiten bewusst zu machen und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Die Kunsttherapeutin lässt sich in ihrem Handeln leiten vom Wissen über die therapeutische Qualität der verschiedenen Methoden von ihren Beobachtungen des Gestaltungsprozesses, sowie von der Beziehung zwischen dem Gestaltenden und seinen Werken.
Je nach Bedürfnissen des Klienten steht freies oder gelenktes Gestalten nach Themen- und Materialvorgaben im Vordergrund. Die Therapeutin gestaltet die therapeutische Beziehung respektvoll. Der kreativ Schaffende kann durch sein Werk in einen Dialog mit sich selbst treten und im Austausch darüber mit der Therapeutin. Die Kunsttherapeutin kann nur gemeinsam mit der Klientin die Bedeutung ihrer Bilder und Objekte ergründen und die Symbole entschlüsseln.
Mit fundierten traumatherapeutischen Kenntnissen begleite ich Menschen mit Traumafolgen, Burnout, Depressionen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen. Die Therapie schafft einen sicheren Rahmen für Stabilisierung und Entwicklung.
Die Arbeit mit inneren Anteilen nach PITT und Ego-States sowie systemische und gestalttherapeutische Methoden helfen dabei, Verhaltensmuster besser zu verstehen und neue Lösungswege zu entwickeln.




